Rom 2026

Zu Beginn der Frühjahrsferien 2026 haben sich wieder einige ATh-Lateinschüler*innen des 10. Jahrgangs auf den Weg nach Rom gemacht und die „ewige Stadt“ besucht.
Hier folgen die Kurzberichte über einige der aufgesuchten Sehenswürdigkeiten, gesehen haben wir aber natürlich noch viel, viel mehr …..

Berichte der Schüler*innen

Trevi-Brunnen

Trevi-Brunnen (Jacob)

Der Schülerausflug nach Rom war ein tolles Erlebnis für unseren Latein-Kurs.

Ein Highlight war am ersten Tag, also dem Sonnabend schon der Besuch des berühmten Trevi-Brunnens. Besonders spannend fanden wir die Tradition, Münzen hineinzuwerfen.

Außerdem bekamen wir von Frau Horstmann ein wenig Freizeit zugestanden und kauften vor Ort dann unser erstes Eis in Rom. Das Eis war – wie alle folgenden – sehr lecker!

 

Pantheon

Pantheon (Ivo)

Wir haben dann auch das Pantheon besucht. Das Gebäude ist schon fast 2000 Jahre alt und wurde in der Zeit des Kaisers Hadrian gebaut. Besonders beeindruckend fand ich die große Kuppel mit der Öffnung in der Mitte, durch das Licht hereinfällt. Wir haben gehört, dass das Pantheon früher ein Tempel für die römischen Götter war und heute eine Kirche ist. Ich fand es cool, so ein so altes und bedeutsames Bauwerk in echt zu sehen.

Basilica

Basilica di San Giovanni in Laterano (Femke)

Sonntag – es war der Tag, an welchem wir die meisten Kirchen besucht haben – San Paolo, Santa Maria… sie alle waren auf ihre eigene Art beeindruckend, aber keine imponierte mir so sehr wie die erste Kirche Roms, die wir betraten: die Basilica di San Giovanni in Laterano.

Die Kirche stammt noch aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. und wurde von Kaiser Konstantin, dem Großen als Tribut für den Apostel Johannes in Auftrag gegeben. Der Bau ist heutzutage primär eine Barockkirche, da sie nach Zerstörungen im Innenraum im 17. Jahrhundert von dem Architekten Francesco Borromini im Stil des Barocks umgestaltet wurde. Der imposante Kreuzgang, für welchen die Kirche bekannt ist, bewahrte allerdings seinen mittelalterlichen Charakter trotz der Überformung bei. Pietro und Niccolò Vassalletto schufen den Kreuzgang mit seinen kunstvoll ausgestalteten Säulen, welche mit Kosmatenarbeiten in Form von Marmor- oder Glasmosaiken versehen sind. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Basilica einen starken Eindruck in meinen Erinnerungen hinterlassen hat und dieses Bauwerk definitiv eines ist, welches ich jedem zu besichtigen empfehlen würde.

Basilika

Basilika Sankt Paulo (Jana)

Die Basilika Sankt Paolo ist eine der vier Patriarchalbasiliken Roms, die zweitgrößte nach dem Petersdom.

Wir waren am 2. Tag in Rom in der Kirche St. Paolo und der Besuch hat sich sehr gelohnt, denn ich war fasziniert von dieser prächtigen Kirche.

Die Decke war dekoriert mit prachtvollen goldenen Blumen und anderen goldenen Verzierungen.

An den Wänden waren Bilder von allen Päpsten bis zum gegenwärtigen zu sehen. Auch hat die Kirche viele bemerkenswerte Wandmalereien, die Jesus und seinen Apostel Paulus, der ja der Tradition zufolge in Rom zu Tode kam und hier unterhalb der Basilika angeblich beigesetzt wurde, zeigen.

Petersdom

Petersdom (Lisette)

Der Petersdom in Rom ist eine der größten und bedeutendsten Kirchen der Welt.

Als wir mit unserem Lateinkurs am Montag dort waren, waren wir sofort von der gewaltigen Größe und der ausdrucksstarken Architektur beeindruckt. Die Kirche wurde über viele Jahre hinweg gebaut und von berühmten Künstlern wie Michelangelo mitgestaltet.

Besonders die riesige Kuppel hat uns fasziniert, die das Bauwerk von innen und außen prägt.

Im Inneren konnten wir viele kunstvolle Details und die bekannte Pietà bewundern. Auch die Grabstätten unterhalb des Domes, u.a. die des Apostels Petrus, haben uns beeindruckt.

Frau Horstmann erklärte uns zudem lateinische Inschriften, von denen wir tatsächlich einige verstehen konnten. Außerdem herrschte im Petersdom trotz vieler Besucher eine ruhige und beeindruckende Atmosphäre.

Insgesamt war der Besuch für uns eine wichtige und schöne Erfahrung.

Deutscher Friedhof

Deutscher Friedhof (Julia)

Während unserer Reise nach Rom waren wir auch auf dem deutschen Friedhof direkt neben dem Petersdom. Wir haben gelernt, dass dort schon seit dem Mittelalter Deutsche begraben werden, die eine besonders enge Bindung an die katholische Kirche haben. Die Anlage sah sehr gepflegt und fast wie ein kleiner Garten aus. Insgesamt war es ein ruhiger, aber trotzdem spannender Teil unserer Kursfahrt. Außerdem war auf dem Gelände auch eine Kirche, die wir besichtigt haben.

Engelsbrücke

Engelsbrücke (Charlotte)

Nachdem wir am Montag (02.03.26) vormittags den Petersdom besucht hatten, trafen wir uns nach einer Mittagspause an der Engelsbrücke wieder. Wir sollten den Engel mit der Aufschrift „Dessen Thron auf der Säule ruht“ finden und uns dort treffen. Nach einiger Überlegung, denn die Aufschrift war natürlich auf Latein, und dem Suchen des Engels auf der Brücke, fanden wir schließlich den Engel sowie Frau Horstmann und Frau Stiller. Wir bestaunten die Engel und auch die Engelsburg, auf die man einen hervorragenden Blick hatte, und brachen schließlich zu einem langen Spaziergang entlang dem Tiber auf.

Catacombe

Catacombe Domitilla (Lea)

Während unserer Reise nach Rom haben wir auch eine Katakombe besucht. Diese unterirdischen Gänge wurden in der Antike als Begräbnisstätten genutzt. Besonders auffällig waren die vielen Gräber, die direkt in die Wände gehauen wurden. Unser Guide erklärte uns, dass die Toten oft in schmalen Nischen lagen, die anschließend mit Steinplatten verschlossen wurden. Manche dieser Platten waren sogar mit Inschriften oder einfachen Symbolen verziert. Es war beeindruckend zu sehen, wie dicht die Gräber nebeneinander angeordnet sind. Die Atmosphäre war ruhig, aber auch etwas unheimlich. Gleichzeitig konnte man gut erkennen, wie wichtig dieser Ort für die Menschen damals war. Der Besuch hat mir geholfen, die Geschichte besser zu verstehen. Insgesamt war es eine sehr besondere Erfahrung.

Ostia Antica

Ostia Antica (Liz)

Am Dienstag (dem 03.03.2026) brachen wir gegen 9:30 Uhr zum antiken Ostia auf. Die ehemaligen Hafenanlagen Roms waren beeindruckend, groß und noch gut einsehbar. Es gab viele Dinge, wie etwa ein beeindruckendes, altes Theater, eine alte Verkaufstheke oder mit Mosaiken ausgelegte Böden zu sehen. Trotz der Größe der Anlage und des langen Fußmarsches hatten wir bei viel Sonnenschein (und damit verbunden: viel Sonnencreme) auch viel zu lachen, denn es war ein rundum schöner Tag.

Spanische Treppe

Spanische Treppe (Peer)

Nach dem langen Aufenthalt in Ostia Antica ging es weiter zur Spanischen Treppe. Ihr Name ist abgeleitet von dem Spanischen Platz, auf die sie hinunter führt. Oben befindet sich eine kleine, aber sehr schöne Kirche. Mal eine Abwechslung zu den großen Kirchen, die wir die Tage zuvor besucht hatten. Mindestens genauso schön war die Aussicht von oben und die Freizeit hinterher. Die hatten wir auch nötig und nutzten sie gerne an unserem letzten ganzen Tag in Rom.

Fazit

Fazit

Wir haben viel gesehen und erlebt, aber Rom ist auch noch eine zweite Reise wert!

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