Spurensuche im eigenen Erbgut
Jahrgang 10 im Genetik-Labor
Wie entsteht eigentlich ein genetischer Fingerabdruck? Dieser spannenden Frage ging der gesamte Jahrgang 10 in einem praxisnahen biologischen Labortag an der Universität Hamburg auf den Grund.
Nach einem einführenden Vortrag zu den Grundlagen der Genetik wurde es direkt experimentell: Aus selbst entnommenen Mundschleimhautzellen isolierten die Schüler*innen ihre eigene DNA. Anschließend vervielfältigten sie ausgewählte, besonders variable DNA-Abschnitte mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR).
Im nächsten Schritt wurden die entstandenen DNA-Fragmente in einem Agarosegel sichtbar gemacht – ein faszinierender Moment, denn das dabei entstehende Bandenmuster ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Genau dieses Muster bezeichnet man als genetischen Fingerabdruck.
Der Labortag bot nicht nur spannende Einblicke in moderne molekularbiologische Methoden, sondern machte Wissenschaft hautnah erlebbar!









